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Mittwoch, 9. Januar 2013
Ethik und moderne Wissenschaft: HANS JONAS
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Montag, 24. Dezember 2012
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Dienstag, 20. November 2012
Kants Pflichtenethik
Immanuel Kant ist in seiner "Grundlegung zu einer Metaphysik der Sitten" auf der Suche nach allgemeingültigen moralischen Gesetzen - um diese zu finden, orientiert er sich an der Vernunft, da diese seiner Meinung nach das einzige ist, was alle Menschen logisch nachvollziehen und woran sie sich verbindlich halten können.
Kant setzt beim Willen an, da dieser die Grundlage aller Handlungen und deren Folgen ist und allein wirklich und uneingeschränkt in der Welt gut sein kann. Handlungen und Folge sind immer nur eingeschränkt gut, da sie immer in der Realität schlecht werden können (Bsp.: Bio-Benzin, dessen Herstellung in armen Ländern Ackerflächen belegt).
Das grundlegende und wichtigste Sittengesetz, das a priori und immer gültig ist, lautet: „Handle nur nach derjenigen Maxime, von der du wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz wird“.
Der kategorische Imperativ beschäftigt sich also nicht mit Handlungen und Folgen, sondern mit Maximen, dem Prinzip des Willens, und überprüft diese darauf, ob sie verallgemeinerungsfähig sind.
Diese erweist sich erst dann als richtig, wenn sie keinen logischen Selbstwiderspruch beinhaltet, also sich nicht durch einen in der Maxime enthaltenen Widerspruch "selbst zerstört".
Der kategorische Imperativ beschreibt ein konkretes Testverfahren, mit dessen Hilfe man die Moralität von Handlungen prüfen kann:
(1) Man stellt eine möglichst präzise Maxime auf, die die Handlung und ihre Implikationen genau wiedergibt.
(2) Man überlegt, ob man widerspruchsfrei wollen kann, dass diese Maxime zu allgemeinen Gesetz wird.
(3) Nach Kant funktioniert das nur, wenn die Maxime moralisch ist, ansonsten ergibt sich ein logischer Selbstwiderspruch.
Kant setzt beim Willen an, da dieser die Grundlage aller Handlungen und deren Folgen ist und allein wirklich und uneingeschränkt in der Welt gut sein kann. Handlungen und Folge sind immer nur eingeschränkt gut, da sie immer in der Realität schlecht werden können (Bsp.: Bio-Benzin, dessen Herstellung in armen Ländern Ackerflächen belegt).
Das grundlegende und wichtigste Sittengesetz, das a priori und immer gültig ist, lautet: „Handle nur nach derjenigen Maxime, von der du wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz wird“.
Der kategorische Imperativ beschäftigt sich also nicht mit Handlungen und Folgen, sondern mit Maximen, dem Prinzip des Willens, und überprüft diese darauf, ob sie verallgemeinerungsfähig sind.
Diese erweist sich erst dann als richtig, wenn sie keinen logischen Selbstwiderspruch beinhaltet, also sich nicht durch einen in der Maxime enthaltenen Widerspruch "selbst zerstört".
Der kategorische Imperativ beschreibt ein konkretes Testverfahren, mit dessen Hilfe man die Moralität von Handlungen prüfen kann:
(1) Man stellt eine möglichst präzise Maxime auf, die die Handlung und ihre Implikationen genau wiedergibt.
(2) Man überlegt, ob man widerspruchsfrei wollen kann, dass diese Maxime zu allgemeinen Gesetz wird.
(3) Nach Kant funktioniert das nur, wenn die Maxime moralisch ist, ansonsten ergibt sich ein logischer Selbstwiderspruch.
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Dienstag, 13. November 2012
Mittwoch, 7. November 2012
Unvollständige Aussage vor dem Landtag - nach Kant
1) Maxime: Man gibt als Politiker nur das zu, wonach man gefragt wird.
2) Verallgemeinerung: Trotz der moralischen Verwerflichkeit der Handlung, ergibt sich hier doch kein Selbstwiderspruch.
3) Damit ist es eine moralische Handlung.
2) Verallgemeinerung: Trotz der moralischen Verwerflichkeit der Handlung, ergibt sich hier doch kein Selbstwiderspruch.
3) Damit ist es eine moralische Handlung.
Montag, 1. Oktober 2012
Wulffs Anruf bei der Staatsanwaltschaft
Christian Wulffs Anruf bei der Staatsanwaltschaft, der den Zweck verfolgte, seinen Freund Groenewold zu schützen, lässt sich damit ebenso "testen":
(1) Wenn ein Freund von der Staatsanwaltschaft verfolgt wird, sollte man sein politisches Amt nutzen, um ihn davor zu bewahren.
(2) Kann man widerspruchsfrei wollen, dass diese Maxime zum allgemeinen Gesetz wird? Das kann man nicht, denn das Ausnutzen eines politischen Amtes, das im Sinne der Allgemeinheit konzipiert wurde, für einzelne Freunde ist sicherlich ein Widerspruch in sich.
(3) Damit ist diese Handlung nicht moralisch.
(1) Wenn ein Freund von der Staatsanwaltschaft verfolgt wird, sollte man sein politisches Amt nutzen, um ihn davor zu bewahren.
(2) Kann man widerspruchsfrei wollen, dass diese Maxime zum allgemeinen Gesetz wird? Das kann man nicht, denn das Ausnutzen eines politischen Amtes, das im Sinne der Allgemeinheit konzipiert wurde, für einzelne Freunde ist sicherlich ein Widerspruch in sich.
(3) Damit ist diese Handlung nicht moralisch.
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