Posts mit dem Label Thomas werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Thomas werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 17. April 2013

Was hat Hobbes‘ Idee mit Umweltschutz zu tun?


Der Mensch erkennt aus der Vernunft heraus, dass es sinnvoll ist, den Umweltschutz einzuführen, genauso wie es sinnvoll wäre einen Leviathan zu wählen/einzuführen.

Caro&Jonas

Mittwoch, 10. April 2013

Leviathan



von Jakob, Frederik und Hendrik ♥

Interview mit Thomas Hobbes


Udo: Herzlich Willkommen zu unserem Interview mit dem bekannten Philosophen, Mathematiker und Staatstheoretiker Thomas Hobbes!

Thomas: Vielen Dank. Ich freue mich hier zu sein.

Udo: Heute wollen wir unser Gespräch komplett Ihrem Werk „Leviathan“ und dessen Aussage  widmen. Blicken wir zunächst auf die Entstehungsgeschichte des Buches.

Thomas: Zur Zeit der Entstehung „Leviathans“ 1651 herrschte in meiner Heimat England gerade der Ausnahmezustand eines Bürgerkrieges. Damals ließ ich mich vor allem von den chaotischen Zuständen beeinflussen. Auch der „Naturzustand“ der nordamerikanischen Ureinwohner, der sich durch Unabhängigkeit vom Staat auszeichnete, inspirierte mich.

Udo: Sie sprechen von einem Naturzustand. Können sie uns diesen näher erläutern?

Thomas: Aber gern. Der Naturzustand zeichnet sich, wie bereits erwähnt, durch das Fehlen eines Staates, also einer ordnenden Macht, aus. Dieser Staat stellt allerdings eine Notwendigkeit zur Abschaffung des natürlichen Kriegszustandes dar. Der Naturzustand zeichnet sich durch den Krieg „aller gegen alle“ aus, da dem menschlichen Selbsterhaltungstrieb freier Lauf gelassen wird. Dieser Trieb zeichnet sich durch die drei Attribute Konkurrenz, Ruhmsucht und Misstrauen aus. Die Menschen fallen über einander her, um sich gegenseitig auszuplündern, zu unterwerfen oder zu töten.

Udo: Wie könnte man denn ihrer Meinung nach von diesem Naturzustand zum Staat gelangen?

Thomas: Damit ein Staat existieren kann, müssen alle Bürger damit einverstanden sein zu Untertanen zu werden. Eine zweite Voraussetzung ist, dass unter den Bürgern geschlossene Verträge eingehalten werden. Durch das Bild des biblischen Ungeheuers Leviathan kommt dem Staat eine nahezu göttliche Macht auf der Erde zu. Da der Staat aber auch in den Bürgerkrieg zurückfallen kann, lässt er sich auch als „sterblicher Gott“ bezeichnen.

Udo: Was zeichnet ihrer Meinung nach denn diesen Leviathan aus?

Thomas: Er ist nicht abwählbar und nicht anklagbar. Aufgrund seiner Souveränität teilt sich das Wohl des Volkes. Der Leviathan bekommen das Recht, zwischen Frieden und Schutz zu wählen und die Presse zu zensieren. Auch bekleidet er ein oberstes Richteramt und ist oberster Kriegsherr, wodurch er über Gerichtsbarkeit und Kriegshandlungen entscheiden kann.

Udo: Gibt es etwas wie Belohnung und Strafe?

Thomas: Ja. Der Strafvollzug dient zur Besserung des Sünders, beziehungsweise zur Warnung anderer. Durch das Gesetz der Natur trägt Leviathan die Verantwortung gegenüber Gott.

Udo: Vielen Dank für das Interview, Herr Hobbes!

Caro&Jonas

Kritische Darstellung der Theorie von Hobbes


Der folgende Text stellt die Staatsphilosophie von Thomas Hobbes kritisch dar. Hobbes Theorie beschreibt eine Staatsform, bei der eine Person, der Leviathan die Staatsgewalt ausüben kann.
Der erste Schritt von Hobbes ist den Naturzustand des Menschen zu beschreiben. Dieser lässt sich so beschreiben, dass die Menschen ohne eine Staatsform in einem Kriegszustand „alle gegen alle“ leben würden. Nach Hobbes jedoch braucht der Mensch folglich einen Staat der ihn in seinen Möglichkeiten und Freiheiten einschränkt um den Frieden zu gewährleisten. In dieser Staatsform gibt es nun einen „Leviathan“, also einen Herrscher welcher die Macht hat den Staat alleine zu Regieren. Dieser Herrscher ist folglich ein Monarch, welcher die Menschen zu ihrem eigenen Schutz einschränkt.
Meiner Meinung nach ist direkt im ersten Schritt von Hobbes, also der Bestimmung des Naturzustands ein falscher Denkansatz vorhanden. Der Gedanke von Hobbes ist, dass der Mensch ohne einen Staat in dem beschriebenen Zustand „alle gegen alle“ leben würde. Dieser Gedanke ist meiner Meinung nach nicht komplett richtig, da es die Natur des Menschen ist sich mit anderen Menschen zusammen zu tun. Familien zum Beispiel leben zusammen in einer Gemeinschaft, egal ob in einer Staatsform oder nicht. Auch denke ich, dass die Staatsform welche Hobbes beschreibt nicht gut funktionieren kann. Der Grundgedanke, dass zum Beispiel die Freiheit bei der Meinungsäußerung des Menschen so weit eingeschränkt werden kann und sogar muss wie es der Monarch will spricht gegen die Rechte welche meiner Meinung nach jeder Mensch haben sollte. Jeder Mensch sollte zum Beispiel seine kritische Meinung über ein Regime frei kundgeben können, was sich in der Pressefreiheit wiederspiegelt, welche in Hobbes Staatsform nicht wirklich möglich ist, da der Monarch diese sofort einschränken wird. Ohne diese Freiheiten hinterfragt der Bürger die Handlungen des Staates nicht, oder tut dies zumindest nicht öffentlich, da er Angst um seine Sicherheit haben muss. Die Menschen werden also folglich von der Regierung nicht mehr als solche geachtet, da diese nur den Staat selbst und sein überleben achtet. Diese Denkweise hat sich bereits in der Geschichte immer wieder als negativ gezeigt. Die kommunistischen Regierungen, wie zum Beispiel früher in Russland, hatten und haben immer das Leiden des Volkes zur Folge. Weitere Beispiele sind China und ganz besonders in Nordkorea. In Nordkorea herrscht eine sehr große Armut und das Volk hungert. Das Volk ist immer dem Willen des Regimes komplett unterworfen und wenn seine Ideen negative Auswirkungen auf das Volk haben, so dürfen die Personen keine Kritik ausüben, da sie dann vom Staat verfolgt werden. Auch müssen gewisse Regeln für den Staat vorhanden sein, damit der Herrscher in seinen Handlungen eingeschränkt ist. Dies ist sehr wichtig um zum Beispiel die Zerstörung der Umwelt kontrollieren und verringern zu können und auch um Kriege zu verhindern, da diese durch eine Einschränkung des Staates nicht ohne Weiteres entstehen.

Mittwoch, 27. Februar 2013

Der zeitliche Kontext von Thomas Hobbes 3

Thomas Hobbes lebte von 1588-1673. Da während seiner Lebenszeit der englische Bürgerkrieg tobte floh er nach Frankreich, da er in seinen Werken absolutistische Denkweisen aufführte. Der Bürgerkrieg entstand durch zwei Konflikte: Der Konflit zwischen dem Parlament und dem Königshaus und zwei verschiedenen christlichen Parteien. Er hatte große Zeit seines Lebens Einflüsse auf Politiker, war aber selbst nicht politisch aktiv.

2. Die Lebensumstände des Thomas Hobbes



England im 17. Jahrhundert 


Hobbes wurde beeinflusst von zahlreichen, politischen Unruhen: 
30-jähriger Krieg (1618-1648 Religionskrieg)

Bürgerkrieg zwischen Krone und Parlament

Hinrichtung Karls 1. (1649)
Militärdiktatur Oliver Cromwells (1653-1658) 

Man kann sagen, dass Hobbes’ negative Einstellung dem Menschen gegenüber durchaus mit den Unruhen dieser Zeit zusammenhängen könnte.