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Donnerstag, 15. November 2012
Dienstag, 13. November 2012
Mittwoch, 7. November 2012
Wulffs Anruf bei der Bild
Zunächst nach Kant: Wenn man den kategorischen Imperativ anwendet, stößt man auf einen logischen Selbstwiderspruch in der Maxime "Alle einflussreichen Politiker, insbesondere Bundespräsidenten, müssen im Sinne einer Verhinderung einer wahren, aber ihnen selbst, sowohl persönlich als auch beruflich schädigenden, negativen Berichterstattung über eine Handlung und Fehltritte, den Medien drohen."
Der Selbstwiderspruch besteht dann in Folgendem:
Amt des Bundespräsidenten < -- > Manipulation der Medien
(vertrauenswürdig, vermittelt Sicherheit,..) (Drohung, Anti-Vorbild)
=> Der kategorische Imperativ zeigt, dass die Handlung moralisch nicht vertretbar ist.
Das gesamte Kalkül nach Bentham:
Legende:
C.W.: Christian Wulff
B.: BILD-Zeitung
V.: Volk
P.: Politiker
von Helena und Mara
Der Selbstwiderspruch besteht dann in Folgendem:
Amt des Bundespräsidenten < -- > Manipulation der Medien
(vertrauenswürdig, vermittelt Sicherheit,..) (Drohung, Anti-Vorbild)
=> Der kategorische Imperativ zeigt, dass die Handlung moralisch nicht vertretbar ist.
Das gesamte Kalkül nach Bentham:
Legende:
C.W.: Christian Wulff
B.: BILD-Zeitung
V.: Volk
P.: Politiker
von Helena und Mara
Unvollständige Aussage vor dem Landtag - nach Kant
1) Maxime: Man gibt als Politiker nur das zu, wonach man gefragt wird.
2) Verallgemeinerung: Trotz der moralischen Verwerflichkeit der Handlung, ergibt sich hier doch kein Selbstwiderspruch.
3) Damit ist es eine moralische Handlung.
2) Verallgemeinerung: Trotz der moralischen Verwerflichkeit der Handlung, ergibt sich hier doch kein Selbstwiderspruch.
3) Damit ist es eine moralische Handlung.
Dienstag, 6. November 2012
Der billige Kredit von Christian Wullf - Bentham
Beschreibung des Falles hier.
Zunächst wieder für Christian Wulff selbst:
a) Intensität der Freude dürfte nicht so groß gewesen sein, da der Vorteil nicht so groß war.
b) Dauer der Freude war mit ein paar Jahren schon recht lang, aber nicht lang genug.
c) Gewissheit der Freude war groß, da ihm sein Freund das Geld zugesagt hatte.
d) Nähe war ebenfalls groß, da er unmittelbar betroffen war.
e) Folgenträchtigkeit der Freude ist da, weil er damit sein Haus bezahlt hat, das sicher noch weitere Freuden auslösen wird.
f) Reinheit fehlt, da es jederzeit sein konnte, dass die Wahrheit ans Licht kommt.
Die Bilanz ist für ihn selbst also positiv.
Wichtig ist aber auch, dies für alle anderen Beteiligten zu "rechnen" - dabei ergibt sich für die Familie, die niedersächsische und die bundesdeutsche Bevölkerung jeweils mehr Leid als Freude, weswegen die Handlung insgesamt zu unterlassen wäre.
Zunächst wieder für Christian Wulff selbst:
a) Intensität der Freude dürfte nicht so groß gewesen sein, da der Vorteil nicht so groß war.
b) Dauer der Freude war mit ein paar Jahren schon recht lang, aber nicht lang genug.
c) Gewissheit der Freude war groß, da ihm sein Freund das Geld zugesagt hatte.
d) Nähe war ebenfalls groß, da er unmittelbar betroffen war.
e) Folgenträchtigkeit der Freude ist da, weil er damit sein Haus bezahlt hat, das sicher noch weitere Freuden auslösen wird.
f) Reinheit fehlt, da es jederzeit sein konnte, dass die Wahrheit ans Licht kommt.
Die Bilanz ist für ihn selbst also positiv.
Wichtig ist aber auch, dies für alle anderen Beteiligten zu "rechnen" - dabei ergibt sich für die Familie, die niedersächsische und die bundesdeutsche Bevölkerung jeweils mehr Leid als Freude, weswegen die Handlung insgesamt zu unterlassen wäre.
Wulffs Kreditaffäre mit Kant betrachtet
Test mit kategorischem Imperativ
1) Maxime: ,, Jeder Mensch sollte einen billigeren Kredit erhalten“
2) Diese Maxime wird durch den logischen Selbstwiderspruch "zerstört", denn wenn jeder Mensch einen billigeren Kredit erhalten würde, dann gäbe es diesen gar nicht. Denn wenn etwas billiger sein soll, muss auch etwas "normal" teuer sein. Dies widerspricht sich, da ja alle Kredite billiger sein sollen!
3) Durch diesen Widerspruch entpuppt sich Wulffs Maxime als nicht moralisch, die Handlung war also falsch.
1) Maxime: ,, Jeder Mensch sollte einen billigeren Kredit erhalten“
2) Diese Maxime wird durch den logischen Selbstwiderspruch "zerstört", denn wenn jeder Mensch einen billigeren Kredit erhalten würde, dann gäbe es diesen gar nicht. Denn wenn etwas billiger sein soll, muss auch etwas "normal" teuer sein. Dies widerspricht sich, da ja alle Kredite billiger sein sollen!
3) Durch diesen Widerspruch entpuppt sich Wulffs Maxime als nicht moralisch, die Handlung war also falsch.
Montag, 5. November 2012
Wulffs Falschaussage vor dem Landtag - mit Bentham
Hier gibt es eine Beschreibung des Falles.
Zunächst für Christian Wulff selbst:
a) Intensität der Freude dürfte nicht so groß gewesen sein.
b) Dauer der Freude war mit ein paar Jahren schon recht lang, aber nicht lang genug.
c) Gewissheit der Freude war groß, da er nur auf die Frage antworten musste, die ihm gestellt worden war.
d) Nähe war ebenfalls groß, da er unmittelbar betroffen war.
e) Folgenträchtigkeit scheint kritischer Punkt, denn dass aus der Lüge noch mehr Freuden erwachsen, scheint unmöglich (Wulff ist erpressbar, er kann keine Kredite mehr in Anspruch nehmen, usw".
f) Reinheit fehlt völlig, da es jederzeit sein kann, dass die Wahrheit ans Licht kommt.
Die Bilanz ist für ihn selbst also höchstens ausgeglichen.
Wichtig ist aber auch, dies für alle anderen Beteiligten zu "rechnen" - dabei ergibt sich für die Familie, die niedersächsische und die bundesdeutsche Bevölkerung jeweils mehr Leid als Freude, weswegen die Handlung insgesamt zu unterlassen wäre.
Montag, 1. Oktober 2012
Wulffs Anruf bei der Staatsanwaltschaft
Christian Wulffs Anruf bei der Staatsanwaltschaft, der den Zweck verfolgte, seinen Freund Groenewold zu schützen, lässt sich damit ebenso "testen":
(1) Wenn ein Freund von der Staatsanwaltschaft verfolgt wird, sollte man sein politisches Amt nutzen, um ihn davor zu bewahren.
(2) Kann man widerspruchsfrei wollen, dass diese Maxime zum allgemeinen Gesetz wird? Das kann man nicht, denn das Ausnutzen eines politischen Amtes, das im Sinne der Allgemeinheit konzipiert wurde, für einzelne Freunde ist sicherlich ein Widerspruch in sich.
(3) Damit ist diese Handlung nicht moralisch.
(1) Wenn ein Freund von der Staatsanwaltschaft verfolgt wird, sollte man sein politisches Amt nutzen, um ihn davor zu bewahren.
(2) Kann man widerspruchsfrei wollen, dass diese Maxime zum allgemeinen Gesetz wird? Das kann man nicht, denn das Ausnutzen eines politischen Amtes, das im Sinne der Allgemeinheit konzipiert wurde, für einzelne Freunde ist sicherlich ein Widerspruch in sich.
(3) Damit ist diese Handlung nicht moralisch.
Donnerstag, 6. September 2012
Christian Wilhelm Walter Wulff
Labels:
Gerechtigkeit,
Moral,
Politik,
Recht,
Wulff
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