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Mittwoch, 15. Mai 2013
Wie der Staat entsteht
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Jean-Jacques Rousseau,
Staat,
Staatsphilosophie
Mittwoch, 17. April 2013
Hobbes - Umweltschutz
Hobbes' Grundidee beinhaltet eine Einschränkung der eigenen Freiheit, durch die vernünftige Einsicht, dass diese Einchränkung die spätere Lebensqualität verbessert. Nicht nur die Wahl eines Leviathan wäre hier nach Hobbes vernünftig, sondern auch die Einführung des Umweltschutzes, welcher die Nachhaltigkeit des Lebensraum sichert und verhindert, dass man selbst durch Umweltverschmutzung Schaden nimmt.
Max Stachon
Max Stachon
Mittwoch, 10. April 2013
Innerer Monolog des Leviathans
Der neue
Leviathan ist gerade vom Volk bestimmt worden und macht sich darüber bewusst
welche Aufgaben jetzt auf ihn zu kommen.
,,Jetzt bin ich der Herrscher eines
großen Volkes und muss dafür sorgen, dass in meinem Land Frieden herrscht. Doch
ich glaube das wird eine schwierige Sache, denn ich kenne mein Volk und weiß,
dass es ohne eine autoritäre Führung nicht im Frieden leben kann. Ich weiß auch, dass ich vor Gott in Verantwortung
stehe und muss ihr gerecht werden. Aber
wie soll ich Frieden in mein Volk
bringen wenn es so stur und egoistisch ist? Ohne Gewalt und Schrecken wird es nicht
funktionieren. Aber ist das wirklich der richtige Weg? Wie zum Beispiel der
letzte Vorfall, indem sich zwei Familien bekriegen und sich gegenseitig die
Kartoffeln und das Gemüse aus den Gärten klauen. Dieser Zwiespalt ist in den letzen Wochen
ausgeartet und es kam zu vielen Schlägereien. Wie soll ich nun die Situation
lösen? Ich muss für Schutz und Frieden
sorgen. Wie diese Menschen sich verhalten kann ich mir nicht erklären. Ich bin
daran ganz sicher nicht Schuld. Ich denke dieses Handeln muss in ihrer Natur
liegen. Ich habe in meinem Volk oft festgestellt, dass Kämpfe und Kriege immer
eine große Rolle gespielt haben und spielen werden... Ich habe schoneimal darüber nachgedacht , ob ich nicht durch Gespräche und Verhandlungen auch zu einer Lösung kommen könnte. Das wäre mir eigentlich sehr viel lieber, es wäre eigentlich für alle Beteiligten ruhiger und angenehmer. Aber würde das funkionieren? Ich stelle es mir schon schwierig vor. Vielleicht würden die beiden Familien für kurze Zeit Frieden schließen, aber nach ein paar Tagen würden die Kämpfe wieder ausbrechen. Denn ich kenne die Menschen und mein Volk. Warscheinlich kann ich dieser
Gewalt doch nur mit Gewalt entgegen kommen, denn ich möchte einen langzeitigen Effekt erzielen. Ich möchte Frieden für alle Zeit nicht nur für Kurze. Auch wenn ich nicht unbedingt Gewalt anwenden möchte, ich
muss souverän handeln und meine Verantwortung tragen. Ich darf mich und meinen
Willen nicht in den Vordergrund stellen. Die höchste Priorität in meinem Leben
muss Frieden in meinem Volk sein. Nicht Frieden in meiner Seele. Nur so kann ich als Leviathan meine Pflicht gegenüber
meinem Volk und Gott erfüllen.´´
Lisa Q. Marina H. Tanja T. Kim L.
Kritische Darstellung der Theorie von Hobbes
Der folgende Text stellt die Staatsphilosophie von Thomas
Hobbes kritisch dar. Hobbes Theorie beschreibt eine Staatsform,
bei der eine Person, der Leviathan die Staatsgewalt ausüben kann.
Der erste Schritt von Hobbes ist den Naturzustand des
Menschen zu beschreiben. Dieser lässt sich so beschreiben, dass die Menschen
ohne eine Staatsform in einem Kriegszustand „alle gegen alle“ leben würden.
Nach Hobbes jedoch braucht der Mensch folglich einen Staat der ihn in seinen
Möglichkeiten und Freiheiten einschränkt um den Frieden zu gewährleisten. In
dieser Staatsform gibt es nun einen „Leviathan“, also einen Herrscher welcher
die Macht hat den Staat alleine zu Regieren. Dieser Herrscher ist folglich ein
Monarch, welcher die Menschen zu ihrem eigenen Schutz einschränkt.
Meiner Meinung nach ist direkt im ersten Schritt von Hobbes,
also der Bestimmung des Naturzustands ein falscher Denkansatz vorhanden. Der
Gedanke von Hobbes ist, dass der Mensch ohne einen Staat in dem beschriebenen
Zustand „alle gegen alle“ leben würde. Dieser Gedanke ist meiner Meinung nach
nicht komplett richtig, da es die Natur des Menschen ist sich mit anderen
Menschen zusammen zu tun. Familien zum Beispiel leben zusammen in einer
Gemeinschaft, egal ob in einer Staatsform oder nicht. Auch denke ich, dass die
Staatsform welche Hobbes beschreibt nicht gut funktionieren kann. Der
Grundgedanke, dass zum Beispiel die Freiheit bei der Meinungsäußerung des Menschen so weit eingeschränkt werden kann und
sogar muss wie es der Monarch will spricht gegen die Rechte welche meiner Meinung nach jeder Mensch haben sollte. Jeder Mensch sollte zum Beispiel seine kritische Meinung über ein Regime
frei kundgeben können, was sich in der Pressefreiheit
wiederspiegelt, welche in Hobbes Staatsform nicht wirklich möglich ist, da der Monarch diese sofort einschränken wird. Ohne diese
Freiheiten hinterfragt der Bürger die Handlungen des Staates nicht, oder tut
dies zumindest nicht öffentlich, da er Angst um seine Sicherheit haben muss.
Die Menschen werden also folglich von der Regierung nicht mehr als solche geachtet, da
diese nur den Staat selbst und sein überleben achtet. Diese Denkweise hat sich
bereits in der Geschichte immer wieder als negativ gezeigt. Die kommunistischen
Regierungen, wie zum Beispiel früher in Russland, hatten und haben immer das
Leiden des Volkes zur Folge. Weitere Beispiele sind China und ganz besonders in Nordkorea. In Nordkorea
herrscht eine sehr große Armut und das Volk hungert. Das Volk ist immer dem Willen des Regimes komplett unterworfen und wenn seine Ideen negative Auswirkungen
auf das Volk haben, so dürfen die Personen keine Kritik ausüben, da sie dann
vom Staat verfolgt werden. Auch müssen gewisse Regeln für den
Staat vorhanden sein, damit der Herrscher in seinen Handlungen eingeschränkt
ist. Dies ist sehr wichtig um zum Beispiel die Zerstörung der Umwelt
kontrollieren und verringern zu können und auch um Kriege zu verhindern, da
diese durch eine Einschränkung des Staates nicht ohne Weiteres entstehen.
Samstag, 16. März 2013
Vom Kriegszustand zum Staat
Nach Hobbes befinden sich die
Menschen vor der Bildung eines Staates in einem Naturzustand, der "Krieg
eines jeden gegen jeden" genannt wird. In diesem Zustand gilt das natürliche
Recht des Menschen ("ius naturale"), alles in seiner Macht stehende zur
Selbsterhaltung zu nutzen, sowie das von der Vernunft bestimmte Gesetz der
Natur ("lex naturalis"), wonach der Mensch verpflichtet ist, diese Selbsterhaltung
zu sichern.
Dies bedeutet wiederum, dass er
sich des Lebens eines anderen bemächtigen darf und sogar muss, wenn es seiner
Selbsterhaltung dient.
Jedoch gibt es dadurch keine
Sicherheit für den Einzelnen und dieser sieht sich in ständiger Bedrohung durch
andere. Als logische Konsequenz ist der Mensch, dessen Leben durch den
Kriegszustand bedroht wird, aufgrund des Gesetz der Natur dazu verpflichtet
sich um Frieden zu bemühen, wenn sich die Möglichkeit dazu bietet. Erscheint
ihm dies als aussichtslose Bemühung, so soll er sich auf sein natürliches Recht
stützen und sich aller Mittel des Krieges bedienen.
Besteht allerdings Hoffnung auf
Frieden, sollen die Menschen ihr Recht
auf einen Souverän übertragen, dem sie durch eigene Zustimmung (quasi
vertraglich) zum Gehorsam verpflichtet sind und der ihnen im Gegenzug
Sicherheit gewährleistet.
Es kommt zur Bildung eines Staates.
Die Macht des Souverän ist dabei
nur legitim, solange er seinen Untertanen Sicherheit bieten kann.
von Max Stachon
Mittwoch, 13. März 2013
EVA 13.3.
Lieber Kurs,
trotz EVA bleibt die Aufgabe, wie gestern angekündigt: Ich hätte gern eine schlüssige Antwort auf die Frage, wie Hobbes sich den Übergang von Naturzustand zu einem Staat vorstellt.
Von mir aus könnt ihr das auch in Kleingruppen (max. 3) bearbeiten.
Dazu könnt ihr die Kapitel des Leviathan benutzen, die ihr schon habt und als Hilfe diese Übersicht zu Hobbes, die die Kernpunkte seines Programms benennt (zu lesen ist dabei von grüner Linie zu grüner Linie).
Ach ja: Die Ergebnisse können übrigens auch einfach hier gepostet werden.
Viele Grüße!
trotz EVA bleibt die Aufgabe, wie gestern angekündigt: Ich hätte gern eine schlüssige Antwort auf die Frage, wie Hobbes sich den Übergang von Naturzustand zu einem Staat vorstellt.
Von mir aus könnt ihr das auch in Kleingruppen (max. 3) bearbeiten.
Dazu könnt ihr die Kapitel des Leviathan benutzen, die ihr schon habt und als Hilfe diese Übersicht zu Hobbes, die die Kernpunkte seines Programms benennt (zu lesen ist dabei von grüner Linie zu grüner Linie).
Ach ja: Die Ergebnisse können übrigens auch einfach hier gepostet werden.
Viele Grüße!
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Mittwoch, 27. Februar 2013
Das 17. Jahrhundert
Thomas Hobbes lebte während des 17. Jahrhundert. In Großbritannien war diese Epoche von einem zentrale Ereignis geprägt:
Der englische Bürgerkrieg
Der Krieg entstand aus einer gesellschaftlichen Spaltung zwischen den Absolutisten unter Jakob dem I., der anglikanischen Kirche und den Anhänger des Unterhauses, der Parlamentariern, unter anderem wegen der Unterdrückung der Puritaner und Katholiken.
Hieraus resultiert ein Intressenkonflikt mit drei unterschiedlichen zentralen Ambitionen:
- Stärkung der Bürgerrechte
- Rekatholisierung
- Die Stärkung der Monarchie
Es folgte die Enthauptung von Karl I, sowie eine Militerherrschafft durch Cromwell.
GRUPPE 1
Donnerstag, 21. Februar 2013
Staatsphilosophie als Philosophie der Macht
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