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Mittwoch, 17. April 2013

Hobbes - Umweltschutz

Hobbes' Grundidee beinhaltet eine Einschränkung der eigenen Freiheit, durch die vernünftige Einsicht, dass diese Einchränkung die spätere Lebensqualität verbessert. Nicht nur die Wahl eines Leviathan wäre hier nach Hobbes vernünftig, sondern auch die Einführung des Umweltschutzes, welcher die Nachhaltigkeit des Lebensraum sichert und verhindert, dass man selbst durch Umweltverschmutzung Schaden nimmt.

Max Stachon

Mittwoch, 10. April 2013

Hobbes - Leviathan



Leviathan



von Jakob, Frederik und Hendrik ♥

Leviathan Mind Map

Ein Bild bei thinglink...

Innerer Monolog des Leviathans


Der neue Leviathan ist gerade vom Volk bestimmt worden und macht sich darüber bewusst welche Aufgaben jetzt auf ihn zu kommen.

,,Jetzt bin ich der Herrscher eines großen Volkes und muss dafür sorgen, dass in meinem Land Frieden herrscht. Doch ich glaube das wird eine schwierige Sache, denn ich kenne mein Volk und weiß, dass es ohne eine autoritäre Führung nicht im Frieden leben kann.  Ich weiß auch, dass ich vor Gott in Verantwortung stehe  und muss ihr gerecht werden. Aber wie soll ich Frieden in  mein Volk bringen wenn es so stur und egoistisch ist? Ohne Gewalt und Schrecken wird es nicht funktionieren. Aber ist das wirklich der richtige Weg? Wie zum Beispiel der letzte Vorfall, indem sich zwei Familien bekriegen und sich gegenseitig die Kartoffeln und das Gemüse aus den Gärten klauen.  Dieser Zwiespalt ist in den letzen Wochen ausgeartet und es kam zu vielen Schlägereien. Wie soll ich nun die Situation lösen? Ich muss für Schutz und  Frieden sorgen. Wie diese Menschen sich verhalten kann ich mir nicht erklären. Ich bin daran ganz sicher nicht Schuld. Ich denke dieses Handeln muss in ihrer Natur liegen. Ich habe in meinem Volk oft festgestellt, dass Kämpfe und Kriege immer eine große Rolle gespielt haben und spielen werden...  Ich habe schoneimal darüber nachgedacht , ob ich nicht durch Gespräche und Verhandlungen auch zu einer Lösung kommen könnte. Das wäre mir eigentlich sehr viel lieber, es wäre eigentlich für alle Beteiligten ruhiger und angenehmer. Aber würde das funkionieren?  Ich stelle es mir schon schwierig vor.  Vielleicht würden die beiden Familien für kurze Zeit Frieden schließen, aber nach ein paar Tagen würden die Kämpfe wieder ausbrechen.  Denn ich kenne die Menschen und mein Volk.  Warscheinlich  kann ich dieser Gewalt doch  nur mit Gewalt entgegen kommen, denn ich möchte einen langzeitigen Effekt erzielen. Ich möchte Frieden für alle Zeit nicht nur für Kurze.  Auch wenn ich  nicht unbedingt Gewalt anwenden möchte, ich muss souverän handeln und meine Verantwortung tragen. Ich darf mich und meinen Willen nicht in den Vordergrund stellen. Die höchste Priorität in meinem Leben muss Frieden in meinem Volk sein. Nicht Frieden in meiner Seele.  Nur so kann ich als Leviathan meine Pflicht gegenüber meinem Volk und Gott erfüllen.´´     
   
Lisa Q. Marina H. Tanja T. Kim  L.

Kritische Darstellung der Theorie von Hobbes


Der folgende Text stellt die Staatsphilosophie von Thomas Hobbes kritisch dar. Hobbes Theorie beschreibt eine Staatsform, bei der eine Person, der Leviathan die Staatsgewalt ausüben kann.
Der erste Schritt von Hobbes ist den Naturzustand des Menschen zu beschreiben. Dieser lässt sich so beschreiben, dass die Menschen ohne eine Staatsform in einem Kriegszustand „alle gegen alle“ leben würden. Nach Hobbes jedoch braucht der Mensch folglich einen Staat der ihn in seinen Möglichkeiten und Freiheiten einschränkt um den Frieden zu gewährleisten. In dieser Staatsform gibt es nun einen „Leviathan“, also einen Herrscher welcher die Macht hat den Staat alleine zu Regieren. Dieser Herrscher ist folglich ein Monarch, welcher die Menschen zu ihrem eigenen Schutz einschränkt.
Meiner Meinung nach ist direkt im ersten Schritt von Hobbes, also der Bestimmung des Naturzustands ein falscher Denkansatz vorhanden. Der Gedanke von Hobbes ist, dass der Mensch ohne einen Staat in dem beschriebenen Zustand „alle gegen alle“ leben würde. Dieser Gedanke ist meiner Meinung nach nicht komplett richtig, da es die Natur des Menschen ist sich mit anderen Menschen zusammen zu tun. Familien zum Beispiel leben zusammen in einer Gemeinschaft, egal ob in einer Staatsform oder nicht. Auch denke ich, dass die Staatsform welche Hobbes beschreibt nicht gut funktionieren kann. Der Grundgedanke, dass zum Beispiel die Freiheit bei der Meinungsäußerung des Menschen so weit eingeschränkt werden kann und sogar muss wie es der Monarch will spricht gegen die Rechte welche meiner Meinung nach jeder Mensch haben sollte. Jeder Mensch sollte zum Beispiel seine kritische Meinung über ein Regime frei kundgeben können, was sich in der Pressefreiheit wiederspiegelt, welche in Hobbes Staatsform nicht wirklich möglich ist, da der Monarch diese sofort einschränken wird. Ohne diese Freiheiten hinterfragt der Bürger die Handlungen des Staates nicht, oder tut dies zumindest nicht öffentlich, da er Angst um seine Sicherheit haben muss. Die Menschen werden also folglich von der Regierung nicht mehr als solche geachtet, da diese nur den Staat selbst und sein überleben achtet. Diese Denkweise hat sich bereits in der Geschichte immer wieder als negativ gezeigt. Die kommunistischen Regierungen, wie zum Beispiel früher in Russland, hatten und haben immer das Leiden des Volkes zur Folge. Weitere Beispiele sind China und ganz besonders in Nordkorea. In Nordkorea herrscht eine sehr große Armut und das Volk hungert. Das Volk ist immer dem Willen des Regimes komplett unterworfen und wenn seine Ideen negative Auswirkungen auf das Volk haben, so dürfen die Personen keine Kritik ausüben, da sie dann vom Staat verfolgt werden. Auch müssen gewisse Regeln für den Staat vorhanden sein, damit der Herrscher in seinen Handlungen eingeschränkt ist. Dies ist sehr wichtig um zum Beispiel die Zerstörung der Umwelt kontrollieren und verringern zu können und auch um Kriege zu verhindern, da diese durch eine Einschränkung des Staates nicht ohne Weiteres entstehen.

Samstag, 16. März 2013



Vom Kriegszustand zum Staat

Nach Hobbes befinden sich die Menschen vor der Bildung eines Staates in einem Naturzustand, der "Krieg eines jeden gegen jeden" genannt wird. In diesem Zustand gilt das natürliche Recht des Menschen ("ius naturale"), alles in seiner Macht stehende zur Selbsterhaltung zu nutzen, sowie das von der Vernunft bestimmte Gesetz der Natur ("lex naturalis"), wonach der Mensch verpflichtet ist, diese Selbsterhaltung zu sichern.
Dies bedeutet wiederum, dass er sich des Lebens eines anderen bemächtigen darf und sogar muss, wenn es seiner Selbsterhaltung dient.
Jedoch gibt es dadurch keine Sicherheit für den Einzelnen und dieser sieht sich in ständiger Bedrohung durch andere. Als logische Konsequenz ist der Mensch, dessen Leben durch den Kriegszustand bedroht wird, aufgrund des Gesetz der Natur dazu verpflichtet sich um Frieden zu bemühen, wenn sich die Möglichkeit dazu bietet. Erscheint ihm dies als aussichtslose Bemühung, so soll er sich auf sein natürliches Recht stützen und sich aller Mittel des Krieges bedienen.
Besteht allerdings Hoffnung auf Frieden, sollen die Menschen ihr Recht  auf einen Souverän übertragen, dem sie durch eigene Zustimmung (quasi vertraglich) zum Gehorsam verpflichtet sind und der ihnen im Gegenzug Sicherheit gewährleistet.
Es kommt zur Bildung eines Staates.

Die Macht des Souverän ist dabei nur legitim, solange er seinen Untertanen Sicherheit bieten kann.


von Max Stachon

Mittwoch, 13. März 2013

EVA 13.3.

Lieber Kurs,

trotz EVA bleibt die Aufgabe, wie gestern angekündigt: Ich hätte gern eine schlüssige Antwort auf die Frage, wie Hobbes sich den Übergang von Naturzustand zu einem Staat vorstellt.

Von mir aus könnt ihr das auch in Kleingruppen (max. 3) bearbeiten.

Dazu könnt ihr die Kapitel des Leviathan benutzen, die ihr schon habt und als Hilfe diese Übersicht zu Hobbes, die die Kernpunkte seines Programms benennt (zu lesen ist dabei von grüner Linie zu grüner Linie).

Ach ja: Die Ergebnisse können übrigens auch einfach hier gepostet werden.

Viele Grüße!

Mittwoch, 27. Februar 2013

Das 17. Jahrhundert

Thomas Hobbes lebte während des 17. Jahrhundert. In Großbritannien war diese Epoche von einem zentrale Ereignis geprägt: Der englische Bürgerkrieg Der Krieg entstand aus einer gesellschaftlichen Spaltung zwischen den Absolutisten unter Jakob dem I., der anglikanischen Kirche und den Anhänger des Unterhauses, der Parlamentariern, unter anderem wegen der Unterdrückung der Puritaner und Katholiken. Hieraus resultiert ein Intressenkonflikt mit drei unterschiedlichen zentralen Ambitionen: - Stärkung der Bürgerrechte - Rekatholisierung - Die Stärkung der Monarchie Es folgte die Enthauptung von Karl I, sowie eine Militerherrschafft durch Cromwell. GRUPPE 1