Mittwoch, 27. Februar 2013
Das 17. Jahrhundert
Thomas Hobbes lebte während des 17. Jahrhundert. In Großbritannien war diese Epoche von einem zentrale Ereignis geprägt:
Der englische Bürgerkrieg
Der Krieg entstand aus einer gesellschaftlichen Spaltung zwischen den Absolutisten unter Jakob dem I., der anglikanischen Kirche und den Anhänger des Unterhauses, der Parlamentariern, unter anderem wegen der Unterdrückung der Puritaner und Katholiken.
Hieraus resultiert ein Intressenkonflikt mit drei unterschiedlichen zentralen Ambitionen:
- Stärkung der Bürgerrechte
- Rekatholisierung
- Die Stärkung der Monarchie
Es folgte die Enthauptung von Karl I, sowie eine Militerherrschafft durch Cromwell.
GRUPPE 1
Lebensumstände zur Zeit Thomas Hobbes (Gruppe 4)
Thomas Hobbes wurde 1588 als Sohn eines einfach Landfarrers
geboren. Er wurde als Wunderkind betrachtet, da er bereits mit vier Jahren
lesen und schreiben konnte und war sein Leben lang Hauslehrer einer adeligen
Familie, mit kurzen Unterbrechungen. Er starb 1679. Seine Mutter hatte Angst
vor der herrannahenden Spanischen Armee hatte und so ein großer psychischer
Druck herrschte.Das Leben der Menschen wurde aber auch durch die derzeitige Armut, die hohen Lebensmittelpreise und die niedrigen Arbeislöhne erschwert. Die
absolutistischen Pläne Jakobs I. und Karls I. bringen sie in Gegensatz
zum Landadel, der sich zu einer agrarischen Kapitalistenklasse entwickelt
hatte, und zum Bürgertum der Handelsstädte, dessen Bedeutung im 17.
Jahrhundert in England stetig wuchs. Um der Verfolgung durch das Parlament zu entgehen, floh Hobbes 1640 ins Exil nach Paris. Auseinandersetzungen zwischen
anglikanischer Staatskirche, Calvinisten , asketische
Lebensführung und ein System freier, an der Bibel orientierter Gemeinden
forderten, und Katholiken kamen hinzu. Diese religiösen Konflikte
entsprachen zum Teil regionalen Gegensätzen.
Einfluss durch:
-
durch
zahlreiche pol.
Unruhen
- 30-jähriger Krieg (1618-1648)
-
Bürgerkrieg
zwischen engl. Krone und Parlament (1642-1648)
-
Hinrichtung Karls I. (1649)
Der zeitliche Kontext von Thomas Hobbes 3
Thomas Hobbes lebte von 1588-1673. Da während seiner Lebenszeit der englische Bürgerkrieg tobte floh er nach Frankreich, da er in seinen Werken absolutistische Denkweisen aufführte. Der Bürgerkrieg entstand durch zwei Konflikte: Der Konflit zwischen dem Parlament und dem Königshaus und zwei verschiedenen christlichen Parteien. Er hatte große Zeit seines Lebens Einflüsse auf Politiker, war aber selbst nicht politisch aktiv.
2. Die Lebensumstände des Thomas Hobbes
England im 17. Jahrhundert
Hobbes wurde beeinflusst von zahlreichen, politischen Unruhen:
30-jähriger Krieg (1618-1648 Religionskrieg)
↓
Bürgerkrieg zwischen Krone und Parlament
Bürgerkrieg zwischen Krone und Parlament
↓
Hinrichtung Karls 1. (1649)
↓
Hinrichtung Karls 1. (1649)
↓
Militärdiktatur Oliver Cromwells (1653-1658)
Man
kann sagen, dass Hobbes’ negative Einstellung dem Menschen gegenüber
durchaus mit den Unruhen dieser Zeit zusammenhängen könnte.
☻
Donnerstag, 21. Februar 2013
Staatsphilosophie als Philosophie der Macht
Labels:
DDR,
Macht,
Menschenbild,
Staatsphilosophie,
Stasi
Mittwoch, 30. Januar 2013
Umweltschutz - Warum ich?
Hier findet sich ein Artikel, der recht gut zu dem passt, was wir heute diskutiert haben...
Claus Leggewie: Die Freiheit zur Selbstbeschränkung
Kann Leggewies Vorschlag funktionieren?
Ja - ging früher auch, manche Gruppen setzen das um, Umstellung wäre nicht so groß,
Rauchverbot als Beispiel (Reglementierung vs. Verbot), wenn jeder bei sich selbst
anfängt, vllt. nur theoretisch?
Nein - schwer, sich auf den Verzicht einzulassen, man schaut auf andere, Menschen
sind egoistisch, Rauchen schädigt jeden einzelnen Menschen - Klimawandel ist viel
schwieriger
Ja - ging früher auch, manche Gruppen setzen das um, Umstellung wäre nicht so groß,
Rauchverbot als Beispiel (Reglementierung vs. Verbot), wenn jeder bei sich selbst
anfängt, vllt. nur theoretisch?
Nein - schwer, sich auf den Verzicht einzulassen, man schaut auf andere, Menschen
sind egoistisch, Rauchen schädigt jeden einzelnen Menschen - Klimawandel ist viel
schwieriger
Dienstag, 29. Januar 2013
Jonas:Leggewie
Labels:
Imperativ,
Jonas,
Leggewie,
Selbstbeschränkung,
Verantwortung
Mittwoch, 16. Januar 2013
Verantwortung des Menschen gegenüber der Natur
Hans Jonas' Argument:
1) Mensch hat die Macht über die Umwelt.
nach: Das Prinzip Verantwortung, 28f.
1) Mensch hat die Macht über die Umwelt.
2) Güter der Natur werden zu Gütern der Menschen und werden zu Gegenständen
der Moral.
3) Naturwissenschaft sagt nicht die ganze Wahrheit über die Natur.
der Moral.
3) Naturwissenschaft sagt nicht die ganze Wahrheit über die Natur.
4) Mensch hat Verantwortung für die Natur.
Ergänzung:
a) Die früheren Ethiken haben die Natur nicht mit einbezogen.
b) Neue Ethik - ökologisch-nachhaltiges Bewusstsein.Ergänzung:
a) Die früheren Ethiken haben die Natur nicht mit einbezogen.
nach: Das Prinzip Verantwortung, 28f.
Labels:
Ethik,
Jonas,
Macht,
Mensch,
Natur,
Naturwissenschaft,
Umwelt,
Verantwortung
Dienstag, 15. Januar 2013
Das Prinzip Verantwortung
1. Man soll zukünftige Gefahren seiner Handlung erwägen, da man die Richtigkeit der ethischen Prinzipien seiner Handlung an den schlimmsten Folgen derselben erkennt.
2. Neuer Imperativ:"Handle so, dass die Wirkungen deiner Handlung verträglich sind mit der Permanenz echten menschlichen Lebens auf Erden" oder: "Handle so, dass die Wirkungen deiner Handlung nicht zerstörerisch für die künftige Möglichkeit solchen Lebens"
3. Unser Handeln darf keine negativen Auswirkungen auf den Fortbestand und die Lebensqualität der nachfolgenden Generationen haben.
4. Der neue Imperativ ist nur eine Ergänzung der schon bestehenden.
Bewertung: Das Prinzip ist nur begrenzt anwendbar. Die Folgen der Erfindungen sind meistens nur schwer abschätzbar.
2. Neuer Imperativ:"Handle so, dass die Wirkungen deiner Handlung verträglich sind mit der Permanenz echten menschlichen Lebens auf Erden" oder: "Handle so, dass die Wirkungen deiner Handlung nicht zerstörerisch für die künftige Möglichkeit solchen Lebens"
3. Unser Handeln darf keine negativen Auswirkungen auf den Fortbestand und die Lebensqualität der nachfolgenden Generationen haben.
4. Der neue Imperativ ist nur eine Ergänzung der schon bestehenden.
Bewertung: Das Prinzip ist nur begrenzt anwendbar. Die Folgen der Erfindungen sind meistens nur schwer abschätzbar.
Labels:
Imperativ,
in dubio pro malo,
Jonas,
Verantwortung
Mittwoch, 9. Januar 2013
Ethik und moderne Wissenschaft: HANS JONAS
Labels:
Ambivalenz,
Bentham,
Jonas,
Kant,
Kategorischer Imperativ,
Utilitarismus,
Venter
Montag, 24. Dezember 2012
Labels:
Bentham,
Entscheidung,
Kant,
Kategorischer Imperativ,
Kriterien,
Mill,
Moral,
Philosophie,
Prinzip der Nützlichkeit,
qualitativer Utilitarismus,
quantitativer Utilitarismus,
Sittengesetz,
Themen,
Utilitarismus
Mittwoch, 19. Dezember 2012
Bezüge zwischen neuerer Hirnforschung und Utilitarismus zu tun?
Die Erkenntnisse über das limbische System scheinen Benthams Annahme zu bestätigen, das menschliche Handeln sei so ausgelegt, dass Menschen danach streben, Freude zu vermehren und Leid zu vermindern. Das limbische System arbeitet unbewusst auf unmittelbare Bedürfnisbefriedigung (Freude) hin und funktioniert dabei ähnlich einem Taschenrechner. Um eine Handlung zu entscheiden, betrachtet es die Folgen anhand von Kriterien der Erfahrung (von Freude/Leid) und angeborener Präferenzen. Dabei fließen auch die logischen und rationalen Erkentnisse der Großhirnrinde ein. Allerdings entscheidet am Ende immer noch das limbische System (das Unterbewusstsein) und auch die Gewichtung der Kriterien wird unbewusst festgelegt.
Da das limbische System im Endeffekt egoistisch und kurzsichtig entscheidet, entspricht die Entscheidung nicht zwangsläufig dem Prinzip der Nützlichkeit.
Entscheidet man sich bewusst dafür, das utilitaristische Prinzip zu verwenden, so ist dies ein rationaler Akt der Großhirnrinde, der jedoch schlussendlich nicht bestimmt, ob man tatsächlich so handelt.
Da das limbische System im Endeffekt egoistisch und kurzsichtig entscheidet, entspricht die Entscheidung nicht zwangsläufig dem Prinzip der Nützlichkeit.
Entscheidet man sich bewusst dafür, das utilitaristische Prinzip zu verwenden, so ist dies ein rationaler Akt der Großhirnrinde, der jedoch schlussendlich nicht bestimmt, ob man tatsächlich so handelt.
Samstag, 15. Dezember 2012
Mittwoch, 12. Dezember 2012
Moralphilosophie:Schule 12.12.12
Labels:
Möglichkeiten,
Moral,
Philosophie,
Schule
Abonnieren
Posts (Atom)
